Tag 3 – 5, San Francisco, Coast Higway No 1

Hallo Folks, auf vielfachen Wunsch und weil wir heute wieder Internet haben folgt nun die Zusammenfassung der letzten 3 Tage unserer Reise.

3.Tag:

Dieser Tag begann mit unserem ersten wirklich amerikanischen Frühstück. Genau gegenüber unseres Hotels in der Market Street (ja, wir sind immer noch in San Francisco), gab es ein kleines Diner (Sam’s Diner) dem wir uns schon am Vortag vorsichtig genähert hatten. Erst mal die Speisekarte checken und mal schaun, wie’s denn drinnen so ist. Also, wirkte sauber, Preise waren auch soweit ok, wir  morgens um 08:30 rein. Zuerst mal warten, denn wie überall in den USA wird man an seinen Platz geführt, wenigstens kann man sich so nicht verlaufen und landet nicht versehentlich auf der Toilette (zumindest als Deutscher, aber vielleicht brauchen die „Amis“ es so). Nachdem man den Platz dann unter fachkundiger Führung erreicht hatte, konnte es ans Bestellen gehen. Bacon kennt man, die Frage, wie man seine Eier will, wird dann schon schwieriger: Boiled, Scrambled oder einfach so wie auf dem Foto in der Speisekarte (Spiegelei)?. Dazu Red Potatoes (Bratkartoffeln, wie auf dem Foto) oder Hash Brown (Rösti)?? Da die Amerikaner wirklich geduldig und hilfsbereit sind konnte Alles geklärt werden, dazu gabs Kaffee (mit Nachschenken) und einen frischen Orangensaft. Nachdem wir das ganze Frühstück dann innerhalb von ca 30 Minuten verputzt hatten, hätten wir schon wieder die richtige Bettschwere gehabt, wie können die Einheimischen nach so einem Frühstück überhaupt noch arbeiten?

Wir sind natürlich nicht wieder in unserem Bett verschwunden, sondern haben unser Ticket fürs Sightseeing nochmal kräftig ausgenutzt und sind bei schönstem Wetter in den Golden Gate Park gefahren (wir haben gelernt, daß dieser größer ist als der Central Park in New York und auf Sanddünen errichtet wurde). Im Park haben wir das Institut of Science nicht besucht ( zu teuer, oder keine Lust?), ebenso waren wir nicht im Museum of Fine Arts (geschlossen), sondern im Japanese Tea Garden. Dieser war wirklich ein japanischer Garten, Bonsai, Teehaus, sauberen Toiletten (O-Ton Claudia: Do konst vom Bohn essn) und schön ruhig wars auch, bis auf die ewig schnatternden Italiener.

Jetzt gibts Essen, Fortsetzung folgt… Fertig, Claudia spült ab, ich schreibe weiter.

Also, die Italiener hatten wir ja schon. Mal nachdenken…. Ach ja, nach dem Park wieder in den Sightseeing Bus und an der Union Street wieder raus, soll eine schöne Einkaufsstraße sein. Na ja, war ein schöner Fußmarsch,an dessen Ende: ab in den Bus und zurück zum Union Square, von da ins San Francisco Shopping Center. Grosses Kaufhaus auf neun Etagen, aber am Ende eines langen Tages doch etwas anstrengend, waren froh als wirs hinter uns hatten (ohne Einkäufe). Haben aber vorher im Keller noch was gegessen (ich, japanisch, Claudia ein Hagendaz Eis, jeder wie ers oder sie mag). Ach ja, apropos Hagendaz: Grüsse an Heiki.  Danach gings wieder ins Hotel, bei Starbucks einen letzten Kaffee und dann ab in unseren „“Handicap Room“. Ja, so nennt man es, wenn man auch im Sitzen duschen kann, nein im Ernst, war ein rollstuhlgerechtes Zimmer, hat uns nicht gestört, durften trotzdem ohne fremde Hilfe das Hotel verlassen. Soviel zum 3. Tag. Was folgt:

Natürlich der 4. Tag (welch Überraschung)

Um 06:00 war Wecken angesagt, da wir um 07:10 am Hotel Bijou (ungefähr 20 Minuten Fussmarsch von unserem Hotel entfernt) abgeholt werden sollten. Von da dann zu El Monte in Dublin um das Wohnmobil ( Einheimische nennen es nur RV) abzuholen. Da wir noch nie die Schnellsten waren und es noch recht früh war, natürlich ohne Frühstück. Hätten wir uns aber gönnen sollen, da der Bus erst um 07:45 erschien. Als er dann kam half uns der bulgarische Fahrer Zlatko beim Koffer einladen, bevor er dann echte Musik aus San Fancisco im Bus spielte (If you’re going to San Francisco). Es ging über die Oakland Bay Bridge in einen Vorort namens Dublin (jaja, Alles mulikulti), wo wir dann abgesetzt wurden um ca gefühlte 100 Mal zu unterschreiben, daß wir auch Alles verstanden haben. Dann gings zum Wohnmobil, mit der ersten Überraschung: das Teil war zwar nicht neu (eher 5 Jahre alt), dafür aber noch mal 3 Feet länger als gebucht. Und das Ganze, man stelle sich vor, kostenlos! Ein anderes RV (siehe oben), so teilte uns das nette Ostblockmädel mit (Multikulti!), wäre nicht verfügbar. OK, 5 Jahre alt, wir sind älter und funktionieren immer noch, also Alles anschauen, auf Mängel checken und hoffen, daß nichts „verreckt“. Aber die Länge, 7,60 waren schon viel und jetzt noch’n Meter mehr? Hinter der Hinterachse ist noch so viel Wohnmobil (oder RV), ist ja fasto lang wie ein Smart. Bei mir machte sich erst etwas Magengrummeln bemerkbar, dann gings aber los, man kann ja nicht mehr zurück.

Von Dublin erst Richtung Küste und dann weiter auf dem Coast Highway 1. Und der ist gerade auf den ersten ca 200 Meilen wirklich atemberaubend. Wellen, Strände,  die kurvenreiche Strasse, man kann sich garnicht sattsehen. Einer der Höhepunkte war Piedras Blancas wo unüberschaubar viele Seeelefanten die Touristen begafften – und umgekehrt. Die Nacht verbrachten wir dann recht unspektakulär auf einem Campground nahe San Luis Obispo, Kosten: 45 $, kostet richtig in Amerika.

5. Tag

Um ca 09:00 gings weiter, wir verließen den Campground und bemerkten dabei, daß wir eigentlich nur 200 Meter vom Meer entfernt geschlafen haben. Ärgerlich, aber was solls, haben wir eben keinen Strandspaziergang gemacht. Dann ging es weiter über den State Highway 101 und den Coast Highway No 1. Hügelig, grün, gelb, alle Farben, schön zu fahren, aber bei Weitem nicht so faszinierend wie die Tour vom Vortag. Nachmittags gegen 15:30 kamen wir dann in Northridge, einem Vorort von Los Angeles an unserem Campground Walnut RV an. Vorort ist nicht ganz richtig, denn wie Claudia im Internet gelesen hat, besteht Los Angeles aus einer Vielzahl von Städten und Gemeinden, die sich auf eine immense Fläche verteilen. Die längste Strasse durch die Stadt ist deshalb fast 100 Km lang. Insgesamt leben im Grossraum Los Angeles ca 18 Mio Menschen. Wir haben heute nachmittag überlegt, wie wir den morgigen Tag verbringen wollen (Stadtrundfahrt? Fussmarsch?) und haben beschlossen, zu tun, was jeder Filmfan auch tun würde: wir besuchen die Universal Filmstudios. Mehr dazu aber im Bericht zum 6. Tag.

Ach ja, unser Campground in Northridge: eine etwas schmucklose Anlage, dafür mit Pool und riesigen RV’s. Dagegen wirken unsere 28 Feet klein (viele haben hinten auch noch ihre Stadtflitzer hängen, Geländewagen usw mit einer Stange hinterhergezogen… die spinnen die Amis)

So, nun ist Schluss Claudia ist müde, ich auch, bis zum nächsten Bericht.

Ach ja, heute ist der 5. Tag, aus gegebenem Anlass hier also die Fotos der ersten 5 Tage:

2 Gedanken zu „Tag 3 – 5, San Francisco, Coast Higway No 1“

  1. Hallöli,
    na geht doch. Danke, wirklich toll.
    Ich bekomme immer mehr Fernweh.
    Nur-ich kann Eure Fotos nicht finden, wahrscheinlich stelle ich mich wieder nur doof an.
    Bis morgen
    Heiki

    • Hallo Schwesterchen, es gibt noch keine Fotos, werde ich heute oder morgen hochladen. Ich hab doch Urlaub, nur kein Stress.

      Bis bald Jörg und Claudia

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