Borrego Springs – San Diego, 09.05. – 11.5.2011

Tag 7, 8, 9: Von Borrego Spring aus ging es heute Richtung San Diego. Die Fahrt führte uns durch bergiges Gelände erst einmal raus aus der Wüste in die Küstenregion. Wir fuhren durch bergiges Gelände bish inab zur Küste. Hier schauten wir uns natürlich zuerst das Meer an, die Dauer unseres Aufenthalts am Meer war aber eher kurz, da der Wind sau kalt war. Dann weiter zum San Diego Metro KOA, ein schöner Campground etwas außerhalb der Stadt, aber sauteuer, 60 $ pro Nacht ist schon viel. Dort angekommen haben wir erst einmal unser WOMO angeschlossen (Strom und Wasser sind wichtig). Danach gings per Bus und Trolley (Trambahn) in die Stadt. Der erste Eindruck brachte uns nicht ins Schwärmen, ist etwas ungewohnt für uns Europäer, die zwielichtigen Gestalten, dann die ganzen Obdachlosen, muss man sich daran gewöhnen. Downtown San Diego war aber wirklich schön. Zuerst waren wir am Seaport Village, einer kleinen Ansammlung von Geschäften und Restaurants direkt am Meer. Dort haben wir etwas gegessen und sind dann ins Gaslamp Quarter gegangen. Dabei hatten wir Hilfe von einem netten „Einheimischen“, einem älteren Herrn, der uns fragte, ob er uns helfen konnte. Nachdem wir dies bejahten, führte er uns durch die Tiefgarage eines Hotels, auf Schleichwegen zum Gaslamp Quarter. Übrigens trug dieser Herr zum ersten Mal seit 18 Jahren eine Jacke, da es für die Jahreszeit zu kalt war…. Ja die Einheimischen. Abends dann kurz was gegessen und dann ins Bett. Denn: am nächsten Tag hatten wir schon wieder volles Programm. Zuerst gings in den San Diego Zoo, der wirklich sehr schön ist (wir sind mit einem Bus durch den Zoo gefahren, wie sagt der gute Amerikaner: Nur nicht zuviel laufen). Nach der Busfahrt haben wir den Zoo aber auch noch per Pedes erkundet. Außerdem sind wir mit einer Seilbahn einmal quer über den Zoo gefahren. Danach gings noch in den benachbarten Balboapark mit vielen Museen und Gebäuden im spanischen Stil. Dann zurück zum Campground, wo wir unsere Wäsche gewaschen haben und danach relaxen wollten. Da kam dann Vreni und fragte uns ob wir deutsch sprächen. Wir bejahten dies und Sie erzählte uns die Geschichte von Ihrem Mann der in San Diego im Hospital liegt, weil er (ein Diabetiker) eine schwere Infektion hat und die Füsse schon schwarz sind. Helfen konnten wir ihr nicht (höchstens mit ihrem Skype Zugang, der nicht funktionierte), aber ich glaube, es tat ihr gut, mit jemanden zu reden, so in einem fremden Land, ganz alleine. Sie werden dann wohl wieder heim fliegen (wollten eigentlich 6 Wochen durch die USA). Am nächten Morgen (der 12.05.2011) wollten wir mal ausschlafen, aber um 07:30 klopfte es an unsere Tür und Vreni bat uns erneut ihr mit Skype zu helfen. Nachdem dies erledigt war gabs ein schnelles Frühstück und dann ab in die Stadt. Heutiges Programm: U.S.S. Midway Museum (ein ausgedienter Flugzeugträger im Hafen). Danach eine Hafenrundfahrt mit der „Marietta“ (netter Name für einen alten Kahn) und dann noch ein Ausflug nach Oldtown San Diego, dem Geburtsort von San Diego (obs damals auch nur Touristen dort gab?). Dort noch etwas Mexikanisches gegessen, war gut, aber jetzt reichts erstmal mit der mexikanischen Küche. Danach retour zum Campground, neueste Infos von Vreni zum Zustand ihres Mannes (Gott sei Dank besser) und dann gings ins Bett, wollten ja am nächsten Morgen weiter – in die nächste Wüste.

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