Ein Fazit unserer Reise USA 2010

Mit etwas Abstand zu unserer Reise im Mai 2010 durch den Südwesten der USA möchte ich nun ein Fazit ziehen und ich kann nur sagen:

Super, Super, Super!

Aber nun mal sachlich:

Die Organisation der Reise erfolgte über CANUSA in München. Der gebuchte Flug, die Reservierung der Hotelzimmer, die Reservierung des Wohnmobils und die Transfers zum Vermieter, bzw zumm Flughafen, es war alles bestens geplant. Ich werde die nächste Reise wieder über CANUSA buchen. Eine Buchung direkt, also ohne Reiseveranstalter, soll teurer sein. Dies teilten mir verschiedene andere Reisende mit, die wir in Amerika getroffen haben.
Die Reise selbst war ein Traum. Wer unsere Berichte gelesen hat wird ja wahrscheinlich in diesen schon gemerkt haben, wie gut es uns gefallen hat. San Francisco ist eine tolle Stadt, hat uns am besten gefallen, Los Angeles haben wir nicht „bereist“, sondern uns auf die Universal Studios beschränkt und Las Vegas: Na ja, wir haben es gesehen, es ist groß, schrill, laut und der erste Besuch wird auch unser letzter Besuch gewesen sein. Doch Hauptgrund für die Reise waren ja eigentlich die National Parks, also mehr die Natur. Wir fuhren auf dem Coast Highway 1, besuchten Grand Canyon, Antelop Canyon, Bryce Canyon, Zion, Yosemite und eine Station war faszinierender als Andere. Das Wetter im Mai war gut, obwohl es teilweise Nachts auch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt hatte (Bryce), der Tioga Pass war noch geschlossen, aber diese Kleinigkeiten konnten uns auch nicht die Laune verderben.

Die Reise im RV war absolut stressfrei und wir kamen wirklich gut erholt wieder zurück. Die Campgrounds in oder an den National Parks waren landschaftlich schön gelegen und in gutem Zustand, in den Städten waren es meist geteerte Parkplätze, aber dafür auch mit allem Komfort (Swimming Pool usw). Die Menschen waren hilfsbereit und freundlich, egal ob auf den Campgrounds, in den Städten, in den National Parks, oder beim Einkaufen, es gab immer jemanden, der bei Problemen helfen konnte. Die Strassen waren so ausgebaut, daß es kein Problem war auch mit unserem 28 Feet Wohnmobil zu fahren (die meisten amerikanischen Gespanne aus RV und angehängtem Auto ware ca 40 Feet lang), der Zustand der Strassen war etwas gewöhnungsbedürftig, da sie so uneben waren, daß es eigentlich kein Teil im RV gab, welches nicht gewackelt und gescheppert hat (aber man gewöhnt sich dran). Was uns gewundert hat, war die Sauberkeit, die eigentlich überall herrschte. Egal wo man hinkam, es war sauber und angenehm, in den National Parks war kein Müll auf dem Boden zu sehen (was ja verwunderlich ist, kennt man doch die Wegwerfmentalität der Amerikaner) und die sanitären Anlagen waren fast immer in einem guten Zustand (sogar auf einer Toilette mitten in der Wüste war ein Putzman ständig am Saubermachen).

Als Fazit können Claudia und Ich also nur festhalten:

Es war sicher nicht unsere letzte Reise mit dem Wohnmbil durch Amerika, vor Allem weil es noch soviel zu sehen gibt. Uns hat der Virus gepackt und wir freuen uns schon auf den nächsten Trip (dauert noch ein wenig, da erst wieder Geld gedruckt werden muss). Die grundlegende Organisation werden wir wieder dem Reiseunternehmen überlassen, die Planung der Route in den Staaten werden wir wieder selbst in die Hand nehmen, mit Navi, Reisführer und Road Atlas kein Problem. Vielleicht werde ich noch detailierter über unsere Erfahrungen und Eindrücke berichten, für heute ist aber Schluss.

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