Joshua Tree National Park, 07.05.2011

Tag 5: Unser 3. Tag im Wohnmobil und mein Geburtstag. War ja kein runder, also egal, trotzdem Danke für die guten Wünsche.

Sind heute um 05:40 aufgestanden und den ersten Trail gelaufen, waren zwar nur ca 1,5 Meilen, trotzdem ein tolles Erlebnis, mitten in den „“Jumbo Rocks“ den Sonnenaufgang zu geniessen. Dann weiter zum Skull Rock, einem weiteren Aussichtspunkt und bei der Rückkehr eine schöne, heiße Tasse Kaffe (zum Kaffeekochen haben wir den Generator gestartet, welch ein Luxus). Nach dem Kaffee gings dann mit dem Wohnmobilraus aus dem Park, tanken, Feuerholz und eine Lampe kaufen. Tanken stolze 165$, aber man gönnt sich ja sonst nichts. Vom Einkaufszentrum aus haben wir dann den zweiten Trail des Tages in Angriff genommen, zu der 49 Palms Oasis, einer Oase mitten in den kargen Bergen der Wüste. Angeblich nur 3 Meilen hin und zurück, muss aber Luftlinie gemessen worden sein, oder uns kam es länger vor, weil es doch gut 35° im Schatten hatte. Jeder Einheimische den wir fragten meinte, es sei zu heiß für diese Jahreszeit, immer diese Einheimischen, in San Diego war es angeblich zu kalt, aber dazu später.
Alsobei 35° „1,5 Meilen“ hin und wieder zurück. Die Oase an sich war wirklich sehenswert, riesige Palmen, eine Wasserstelle in der Mitte, sogar Frösche konnte man quacken hören.
Zurück am Campground (ca 20 Meilen Fahrt) wurde erts mal Pause gemacht, es wurde langsam kühler, richtig schön. Wandern bei diesen Temperaturen macht echt müde (würde ich daheim auch nicht machen, Claudia auch nicht). Später dann wollten wir grillen und uns noch an die Feuerstelle setzen. Wir? Eher nicht, Claudia wollte eigentlich nur noch ins Bett, sie saß vor mir, geschlossene Augen, Speichel tropfte aus dem Mundwinkel und man konnte (wenn man ganz still war) auch leise Schnarchgeräusche hören. Sie hat dann doch noch durchgehalten und es war ein richtig romantischer Abend, den wir beide sehr genossen haben.

Übrigens: soviel Wasser wie hier haben wir noch nie in uns reingeschüttet, wir trinken beide fast 4 Liter täglich, da man andauernd schwitzt (merkt man aber teilweise garnicht, da durch den Wind der Schweiß sofort verdunstet). Abends tut dann nach der ganzen Wassertrinkerei ein kühles Bud richtig gut (Prost Reinhold, freu mich schon auf unser nächstes Treffen).

Soviel zum 5. Tag, Fortsetzung folgt (ich hoffe es liest überhaupt noch jemand, da wir so unregelmässig schreiben).

Schreibe einen Kommentar