Death Valley – Badwater – Joshua Tree Park, 06.05.2011

Tag 4: Der nächste Morgen, ein schnelles Frühstück und ab durch die Mitte. Zuerst zum Golden Canyon, einem kurzen Trail von ca. 3 Meilen durch imposante Fehlsformationen, dann weiter zum Badwater Basin, dem tiefsten Punkt der Erde.  Laut einem Schild liegt es 88,5 m unter dem Meeresspiegel. Weit über uns an einer Felswand war mit einem Strich Meereshöhe markiert.

Nun ging es über Shoshone (2 Häuser in der Wüste) zuerst nach Baker, wo wir unseren ersten Tankstopp machten. Der nette Kasierer wollte wissen für wieviel Dollar ich tanken will. Hatte keine Ahnung, also sagte ich ihm 75 Dollar. Ergebnis: Der Tank war nur knapp über die Hälfte voll, naja man lernt daraus. Die

Weiter gings durch die Wüste zu den im Internetforum gepriesenen Kelso Dunes. Sanddünen mitten in der Wüste. Ein Tipp: Glaubt nicht Alles, was andere im Internet zum Besten geben. Die letzten 3 Meilen zu den Dunes wurden als gut fahrbar dargestellt. Wir sind nach ca. 500 m auf einer Straße, die knapp breiter als das Wohnmobil war, umgekehrt. Warum? Die Straße war so zerfurcht, dass wir angst hatten bei Weiterfahrt unseren Aufbau zu verlieren. Also sahen wir die Dunes nur von Weitem und sind gleich zum Joshua Tree National Park weitergefahren. Waren durch die Änderung knapp 300 Meilen. Was sich als großes Glück erwies, da wir auf einem wunderschönen Campground namens  Jumbo Rock CG, gelandet sind.

Wir standen inmitten eigenartiger Felsgebilden (Claudia sagt, die Steine sehen aus als ob ein kleines Kind mit Knetmasse gespielt hat)! Strom und Wasser gabs nicht.

Abends wurde dann zum ersten Mal gegrillt und um 1/2 9 waren wir im Bett.

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