Grand Canyon, 17.05.2011

Tag 15: Nach einer stürmischen Nacht sind wir heute um ca 06:15 aufgestanden. Wir hatten trotz ca 3° Außentemperatur nicht gefroren, aber nach dem Aufstehen war es im WOMO saukalt. Also erst mal die Heizung an, ein heißer Kaffee und schon war alles bestens. Gegen 07:15 gings dann zum Shuttlebus, der uns zum Trailhead des South Kaibab Trails brachte. Auf diesem Trail mussten wir ca 350 Höhenmeter runter und dann natürlich wieder 350 Höhenmeter rauf, daß alles auf ca 5 km. Über den Ooh Aah Point (wegen der schönen Aussicht, ja,ja, die Amis) gings zum Cedar Ridge einem kleinen Plateau und unserem Endpunkt. Dort machten wir ausgiebig Pause und genossen die schöne Aussicht, bevor es wieder nach oben ging. Claudia hat sich tapfer geschlagen, obwohl sie schon Angst hatte, wenn es neben ihr 500 und mehr Meter runter ging. An solchen Stellen ging sie eben im Klammergang ganz innen und wollte nicht angesprochen werden. Um 7:50 gingen wir oben los, zurück waren wir um10:45. Zieht man die Zeit ab, die wir mit Münchnern aus Unterföhring und einer Freiwilligen, die 24 Jahre in Europa lebte, ratschten so kamen wir auf eine reine Gehzeit von ca 2,5 Stunden. Recht gut, der Weg war mit 2 – 4 Stunden angegeben. Als nächstes gings dann zur Market Plaza, ein typisch amerikanisches Mittagessen einnehmen (Cheeseburger mit Pommes und Onion Rings). Gut gesättigt und schon etwas müde fuhren wir dann mit dem Shuttlebus noch in die andere Richtung des Rims, nach Hermits Rest. Besser gesagt, nicht ganz, weil wir noch etwas laufen wollten (wenn Claudia mal losgelassen ist, ist sie nicht mehr zu bremsen). Also am Mohave Point gings raus aus dem Bus und zum nächsten Viewpoint, dann weiter über den Hopi Point (natürlich ein Viewpoint), zum Powell Point (und ratet mal, jeep, ein Viewpoint). Waren nochmal etwa 2 Meilen. Dann hats uns aber gereicht, der Grand Canyon ist zwar wirklich super, aber irgendwann muss es genug sein. Also zur nächsten Bushaltestelle, schnellstmöglich zum Campground zurück. So schnell gings dann leider nicht, da die Busse so voll waren, daß uns erst der dritte Bus mitnahm. Irgendwann waren wir dann gegen 17:00 doch wieder zurück. Tja und hier sitzen wir nun und denken nochmal über diesen langen, schönen Tag nach. Der heftige Wind und das Klappern diverser Teile des WOMO begleitet uns und durch die nicht ganz dichten Fenster zieht es leicht – Camping eben.

Morgen geht’s dann ins Monument Valley, müssen früh los, da auf unserer Strecke natürlich noch ein National Monument auf dem Programm steht.
Tja, mit den National Monuments ist es so eine Sache, wenn wir noch ein, zwei Mal hierher kommen, werden wir vielleicht auch eins, scheint ja nicht so schwierig zu sein.
Um 13:30 wollen wir dann schon eine Jeep Tour durch das Valley machen. Hoffentlich schaffen wir es, aber davon berichten wir morgen.

Bis morgen dann, Jörg und die beste Ehefrau von Allen (hmmm, erinnert mich jetzt irgendwie an Kishon……)

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